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Eingeständnis der Welser FPÖ für ihr Versagen in der Stadtteilpolitik

1. September 2021

Eingeständnis der Welser FPÖ für ihr Versagen in der Stadtteilpolitik

SPÖ-Bürgermeisterkandidatin Petra Wimmer fordert seit langem mehr Investitionen in den Welser Stadtteilen. „Mir ist ein gezieltes Stadtteilmanagement zur Verbesserung des Zusammenlebens und der Nachbarschaft wichtig, so Wimmer. Dieses Thema steht ganz oben auf ihrem Plan für Wels. Auf diesen Zug sind jetzt auch die Freiheitlichen aufgesprungen. „Jetzt kurz vor der Neuwahl das zu fordern, was man seit 2015 abgeschafft hat, ist ein Eingeständnis für die verfehlte Stadtteilpolitik“, kritisiert SPÖ-Fraktionsvorsitzender Stefan Ganzert.

„Stadt Wels und Wohnbaugesellschaften sollen gemeinsam in ein gutes Stadtteilmanagement investieren, dabei Menschen und Institutionen vor Ort einbinden, Siedlungsprojekte und Sozialarbeit forcieren und die Stadtteilquartiere als Ansprechstellen direkt in den Stadtteilen wieder aktivieren“, schreibt Petra Wimmer in ihrem „Plan für Wels“.

Die jetzige Ankündigung der FPÖ von sogenannten „Viertelmanagern“ komme sehr spät und sei ein Eingeständnis ihres Versagens in der Stadtteilpolitik, kritisieren Wimmer und Ganzert, denn seit 2015 werden konsequent alle Maßnahmen, die wirklich der Integration dienen, abgeschafft.

Unter der FPÖ kam die gesamte Quartiersarbeit in der Noitzmühle und in der Otto-Loewi-Straße zum Erliegen (inkl. von gemeinschaftsfördernden Festen) und der geplante Ausbau von Maßnahmen wurde nicht mehr durchgeführt.

So stellte man nach 2015 die von der SPÖ eingeführte „Lernwerkstatt“ in der Noitzmühle und in der Otto-Loewi-Siedlung ein, obwohl diese Lernbegleitung von Kindern mit Förderbedarf in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld, sehr gut funktionierte.

Abgeschafft worden sind auch niederschwellige Angebote für Deutschkurse und Alphabetisierungskurse für Frauen, dort wo diese wohnen (inkl. Kinderbetreuung) sowie pädagogisch betreute Kinder- und Mädchengruppen in der Noitzmühle und im Quartier Gartenstadt.

Weitere Projekte, die von der Stadt Wels nicht fortgeführt wurden: Vermittlung von Dolmetscher*innen für Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Orientierungskurse für neuzugezogene Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft (mit Wertevermittlung und Exkursionen) oder das Projekt „MamaMia“ zur Bewusstseinsbildung und Stärkung von Frauen in Fragen der Erziehung und Gesundheit.

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