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98 % Zustimmung für neue Bezirksparteivorsitzende Silvia Huber

Silvia Huber wurde bei der Konferenz am 24. April in der Welser Stadthalle mit 98 Prozent der Stimmen zur Vorsitzenden der SPÖ Bezirksparteiorganisation Wels gewählt und ihr Wahlvorschlag für Vorstand und Ausschuss mit großer Mehrheit angenommen. Besonders erfreulich: Es gab fast keine Streichungen.
Die 51-jährige Welserin und frühere Journalistin war von März 2013 bis April 2014 geschäftsführende Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Wels-Stadt und Wels-Land und löste den bisherigen Bezirksparteichef Nationalratsabgeordneten Franz Kirchgatterer ab, der sich herzlich mit seiner Nachfolgerin freute.
„Ich sehe das überragende Ergebnis von 98% als starkes Zeichen des Zusammenhalts“, sagte Huber nach Bekanntgabe des Ergebnisses. „Wir müssen wieder mehr bei den Leuten sein und wieder glaubwürdig für unsere Werte stehen“, betonte die neue Bezirksparteichefin in ihrem Statement, bei dem sie auch Emotionen ansprach: „Können wir noch fühlen, wie es einer alleinerziehenden Mutter geht, die sich die Wohnungsmiete nicht leisten kann oder einer Mindestrentnerin?“
Für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2015 gibt Huber vor: Mehr Gemeinderatsmandate, mehr rote Bürgermeister und Wels darf nicht „blau“ werden. Dazu brauche es Zusammenhalt, den die Parteibasis Donnerstagabend eindrucksvoll zeigte.
Das von Silvia Huber in Zusammenarbeit mit dem Weißkirchner Bürgermeister Norbert Höpoltseder ausgearbeitete neue Organisationsstatut der Bezirkspartei wurde einstimmig angenommen und tritt nach der Bezirkskonferenz in Kraft. Es wurde an die Vorgaben von Bundes- und Landesstatut angepasst. Die SPÖ-Bezirksorganisation hat  eine Parteibasis von 24 Ortsorganisationen und sieben Welser Sektionen, die je nach Anzahl der zahlenden Mitglieder im Parteivorstand und Ausschuss vertreten sind. Das Gremium wird in der Regel alle zwei Jahre gewählt. Der neue Vorstand besteht aus 26 Mitgliedern, der neugewählte Ausschuss aus 73 Mitgliedern. Landtagsabgeordnete Roswitha Bauer (Bad-Wimsbach-Neydharting), Jonny Reindl-Schwaighofer (Wels) und Christoph Schneeberger (Marchtrenk) sind StellvertreterInnen der Bezirksvorsitzenden.
Emotional wurde es auch bei der Verleihung der höchsten Ehrung, die von der SPÖ vergeben wird. 13 verdiente Funktionärinnen und Funktionäre aus dem Bezirk bekamen die Viktor-Adler-Plakette, darunter auch ein Ehepaar, Heide und Ernst Lehner aus Buchkirchen. Laudatoren waren die jeweiligen Ortsparteivorsitzenden und Sektionschefs. Weiters geehrt: Vbgm. a. D. Fritz Ganzert, Wels, der frühere Bezirksparteisekretär Raimund Buttinger, Johann Höpfl, Bruno Huber und Emma Pernerstorfer (alle Wels), Bgm. a. D. Fritz Kaspar, Marchtrenk, Hans Luttinger, Stefan Habermüller und Augustin Diensthuber (Gunskirchen) sowie Helmut Haberfellner und Josef Zauner (Buchkirchen).
Die Bezirksparteikonferenz stand ganz im Zeichen der EU-Wahl. Gastredner MEP Josef Weidenholzer, der um Vorzugsstimmen wirbt, betonte die Richtungsentscheidung dieser EU-Wahl. Die Sozialdemokraten haben erstmals die Chance stimmenstärkste Partei im europäischen Parlament zu werden und damit Gestaltungsmehrheit zu bekommen. Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und Regulierung der Finanzmärkte nannte Weidenholzer als zentrale Anliegen. Die Wählerinnen und Wähler sollen dem Universitätsprofessor bei der EU-Wahl einen „Fünfer“ geben, denn er kämpft um das fünfte Mandat der SPÖ.

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